Zurück an den Absender -> Reha-Abbruch (+Video)

Am Ende der ersten Reha-Woche hat sich der Zustand meiner Gesichtslähmung verschlechtert. Es sind 3 Wochen nach der Akustikusneurinom-Operation. Ich hatte ja schon eine leichte Lähmung und war davon ausgegangen, dass diese irgendwann auch besser würde. Dass es schlechter wurde, hatte ich nicht erwartet.

Ich konnte nicht mehr richtig essen (schlabber), Trinken verursachte ein schönes Schlürfen und tropfen auf mein T-Shirt, den Schwestern konnte ich nicht mehr hinterherpfeifen, Augenbraue wollte nicht mehr nach oben, das Auge konnte nicht mehr richtig schließen und mein Lächeln war nicht mehr symmetrisch.

Am Freitag gab es dann einen Uhrglasverband für die Nacht (siehe Bild) und ich war total begeistert (nicht)! Am Samstag dann den Stationsarzt angehauen und alles nochmal erzählt, was dazu führte, dass es am Montagmorgen in der Früh ein Gespräch mit dem Oberarzt gab. Der hat sich alles angehört, ich konnte Fragen stellen. Er hat dann mit meinem Krankenhaus gesprochen für die nächsten Schritte. Ergebnis war: Postwendend zurück in das Krankenhaus.

Koffer wieder packen, mit Taxiunternehmen in das Krankenhaus gefahren, eine Tortur an Anmeldezeugs durchlaufen und nach 7 Stunden konnte ich mich dann in mein frisch gemachtes Krankenhausbett legen. Müde.

Am Abend gab es auch gleich ein Gespräch mit meinem Prof., der mich aber auch gleich beruhigte. Es kommt vor, das nach 10 bis 14 Tagen nach der OP, Schwellungen auf den Nerv drücken können, so dass es zu einer Verschlechterung kommen kann. Begeisterung! Ich glaubte ihm, doch zufrieden werde ich erst sein, wenn ich wie blöd wieder Grimassen schneiden kann. Brauch ich ja so, als Youtuber.

CT Bilder wurden noch mal gemacht, Medikamente wieder, Antibiotika und eine volle Ladung Kortison. Dann wollen wir mal schauen, was nun passiert.

 

Smirc

 

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