Comer See – Ein italienischer Traum – Tag 4 Mittwoch

Spontan haben wir uns heute für Lugano entschlossen. Lugano liegt gleich in der Nähe und auch in der Schweiz. Cool.

Nach einem leckerem Minifrühstück (natürlich nicht im Hotel) ging es mit dem Auto Richtung Norden nach Menaggio und von dort über Serpentin-Straßen Richtung Schweiz. Kurz vor der Grenze hatten wir die Idee in einem Supermarkt zu kaufen noch etwas zu trinken. Aus dieser Idee wurde dann ein Picknick auf dem Parkplatz, mit, von uns selbst belegten, Panini (kleine Brötchen+Käse+Schinken), sowie Tomaten, frischer Kokosnuss, sowie süßem Gebäck. Währenddessen beobachteten wir, wie Hubschrauber einen Waldbrand an einem nahen Berghang löschten und über unsere Köpfe hinweg an einem See wieder Wasser tankten.

An der Grenze angekommen (der Schweizer Grenze) mussten wir erst einmal anhalten. Bin ich ja überhaupt nicht mehr gewohnt, wenn man so im Euro-Land unterwegs ist. Christian am Steuer, Scheibe runter und gelauscht was der Zollbeamte uns so entgegen murmelt. Nach der Frage von Christian „Sprechen Sie auch Deutsch“ gab es eine kleine Pause und das Gemurmel wurde „etwas“ deutlicher ausgesprochen. Es war deutsch. Auch schon vorher war es deutsch und lautete „Haben Sie Waren dabei“. Sehr peinlich und ein echter Lacher, an dem wir uns auch später noch köstlich amüsieren konnten. Einfach schön.

In der Lugano (Schweiz) angekommen, rauschten wir durch die Einkaufsstraßen, schauten uns die Auslagen der Läden an und erfreuten uns mal wieder des herrlichen Ausblickes auf einen See (mit Panorama natürlich). Nichts über dem Comer See natürlich. An einem kleinen Café noch Inne gehalten um Muße und Kaffee zu tanken und dann wieder zurück nach Italien. Da wir alle schon etwas hungrig waren (nach Eis natürlich) hatten wir auf dem Weg die Entscheidung getroffen bei ersten Eis-Laden zu halten, den wir ausmachen können. Das war eine gute Entscheidung. Das kleine Dorf, es war am italienischen Ausläufer des Lugano-See gelegen, hielten wir an. Die Sonne brannte noch sehr gut und wir konnten bei Kaffee und Eis die Sonne genießen. Herrlich. Dann machte meine Frau einen unscheinbaren Schuhladen aus, in dem ich mir schöne italienische Schuhe ausmachte. Klasse Dinger. In einer Nebengasse entdeckte Beate und Christian dann die „Einkaufspassage“ des Dorfes. Hier hinterließen wir einige Euros um Sie in Schuhe für Christian und eine Hose für meine Frau zu tauschen. Ein guter Zwischenstopp.

Am Abend kehrten wieder in der Pizzeria des ersten Tages ein. Auch dies war eine gute Entscheidung. Der Italiener war wieder da (sein Name Andreas (??)) mit dem wir uns einige Zeit über sein bewegtes Leben unterhielten. Nicht jeden Tag trifft man auf Menschen die mit dem Motorrad die West- und dann die Ostküste von Südamerika, mit einem alten Ami-Schlitten Mexiko und Mittelamerika befahren hat oder in Tailand, Vietnam oder anderen asiatischen Länder und Australien war. Und das alles jedes Mal über Monate hinweg und während dessen mit Minijobs über Wasser gehalten. Das Essen beim Pizza-Mann war natürlich auch wieder sehr lecker. *schleck*.

Mein Schlaf war merkwürdig und kurz. In 6 Stunden Schlaf erlebte ich viel mit Weltraumkriegern, Aliens und Raumschiffen. Eine völlig normale Nacht also.

 

Smirc

 

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