Singapur und Bali

Nun. Ich bin wirklich kein so häufiger Blogger, doch das muss ich wirklich noch nachholen. Im September, das ist schon etwas her, waren meine Frau und ich in Singapur und Bali zum urlauben. Das haben wir nicht alleine gemacht, sondern hat das große Glück, das wir mit zwei Freunden gereist sind, die sich sehr gut in dieser Ecke auskannten. Also Reiseführer inklusive.

Unser Ziel war Singapur mit 4 Tagen, 9 Tage Bali und dann wieder 4 Tage Singapur.

Geflogen sind wir von Bremen nach Frankfurt und von dort ging es dann nach Singapur. Hier auch schon die ersten Problem. Die Maschine aus Bremen hatte eine solch lange Verspätung, das es sehr knapp mit dem Anschlussflieger wurde. Beim Aussteigen, hatte man uns angewiesen zu warten damit wir mit einem speziellen Shuttle abgeholt werden konnte, der uns zur Singapur-Maschine bringen sollte. Nach 15 min Warten, wir standen vor der Maschine aus Bremen und hatten nix zu tun, sagte man uns, das der Shuttle nicht kommen würde und das wir den “normalen” Weg nehmen sollten. Ein Brüller. Der normale Weg führte uns quer durch das den Flughafen über mehrere Etagen, runter durch einen Tunnel der unter dem Flughafen auf die andere Seite führte (wo die Internationalen Maschinen abflogen), durch eine Sicherheitskontrolle (mit langer schlange doch wir haben uns vorgedrängelt) und wieder quer durch diesen Flughafenbereich im dauerlauf. Unseren Teil des Urlaubsports hatten wir somit vorweg genommen. Verschwitzt und außer Atem wurden wir freundlich von der Singapur-Airline mit Kaltgetränken und empfangen. Sehr nett. Wir waren natürlich die letzten auf die gewartet wurde. Was passierte nun? Natürlich ging es NICHT weiter, weil eine andere Flugmaschine aus (ich glaube) China eine Notlandung hatte, mussten alle Maschinen warten. Eine Stunde später und die Erkenntnis das mann es auch hätte ruhiger haben könnte, ging es nun endlich los.

An diesem Punkt meine ersten Reisetipps:

  • Nimmt euch etwas zu essen und trinken mit. Die Preise auf dem Flughafen sind soooooooooo Teuer. Ein Kaffee, ein Brötchen = 10,-Euro. Ha!
  • Fliegt mit Singapur Airlines. Die Mädels sind sehr nett und ansehnlich, sowie die Ausstattung mit Filmen, Radio und Games ist einfach sehr cool. Hier dauert der Flug auch einfach nicht so lange.
  • Plant euren Flug so, das ihr Morgens in Singapur ankommt. Das ist das beste gegen den Jetlag
  • Singapur ist sehr geil. Eine echte Metropole, eine bunte Mischung aus unterschiedlichen Menschen aus aller Welt, ein Stadtstaat der seine Besucher begeistern kann.
    Das Wetter ist einfach Super auch wenn die Luftfeuchtigkeit zuerst etwas stört (nachher habe ich es geliebt), die Leute sind total wuselig und nett. Die Stadt ist sehr sicher. Es gibt kaum eine Kriminalität.
    Meine Tipps:

  • Nimmt euch ein Hotel das mitten in der Stadt liegt. Unser Hotel “swissotel – Merchant Court”. Günstig und sehr zentral, Chinatown ist nicht weit und die wichtigen Örtlichkeiten können zu Fuß oder kurz mit dem Taxi/U-Bahn erreicht werden.
  • Chinatown besuchen. Hier gibt es quasi alles. Es ist schön anzusehen und auch wer nichts kaufen will ist es einfach schön.
  • in Chinatown eine Fußmassage nehmen. Wer schon ein paar Kilometer runter hat, ist das sehr entspannen und auch nicht teuer.
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  • Leere Koffer mitnehmen. Hatten wir auch vor und haben es nicht gemacht. Nimmt euch wirklich einen leeren Koffer mit und geht auf Einkaufstour. Klamotten und Schuhe sind HIER günstig und gut, sowie die Auswahl ist riesig. Es gibt hier Marken die kennen wir in Europa nicht, doch diese sind Qualitativ nicht schlechter.
  • besucht einen chinesischen Foot Court. Wer das nicht mitgemacht hat, hat Asien nicht erlebt. Da wir das Glück hatten einen einheimischen Bekannten als Führer zu haben, gab es zum Frühstück China-Ente und viele andere Dinge die ich nicht identifizieren konnte. Ein Foot Court ist ein großes, in diesem Fall zu den Seiten offenes Gebäude das so ca. 50 kleine Läden beherbergt. Als Gast eines solchen Ortes sucht man sich zu erst einen Tisch (festmontierte Plastiktische), merkt sich die Tischnummer und geht von Laden zu Laden und sucht sich sein Essen aus. Es wird die Nummer bekannt gegeben und dann wartet man bei seinem Tisch. Nach einigen Minuten wird dann nach und nach das Essen angefahren und man kann loslegen. Lecker.
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  • Fahrt U-Bahn. Die ist nicht teuer, ist ständig unterwegs, man besitzt immer Handyemfpang und es ist auch sehr sicher.
  • Probiert mal den Kaffee bei McDonalds aus (kein Witz). Der schmeckt anders. Außerdem gibt es hier Smoozies, die es in Deutschland auch nicht gibt. leeecker.
  • Nimmt euch bequeme Laufschuhe mit. Wer mit Frauen nach Singapur reißt, muss viel laufen. Es gibt sehr viele und gute Einkaufs-Mals die müssen alle abgelaufen werden. Das schöne an Singapur ist, das Europäer, Australier, Japaner und natürlich auch das gesamte asiatische Umland nach Singapur kommt und somit sich die Stadt auch auf diese Kunden einstellt. Es gibt Japanische, Indische oder Chinesische Einkaufs-Mals, sowie auch klassische europäische Mals.
  • Geht nachts spazieren. Sehr romantisch, an den Flussläufen entlang zu spazieren, an den vielen kleinen Kneipen entlang zu wandeln und die Skyline zu bestaunen.
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  • Schmeißt nix auf den Boden. Singapur ist sehr stolz auf ihre Stadt und möchte diese auch sauber halten. Drakonische Strafen auch für all diejenigen die mit einem Fahrrad unerlaubt durch einen Tunnel fahren. Selbst gesehen, ein Warnschild das auf die Strafe von 1000 Singapur Dollar hinweist. Sehr lustig. Dafür gibt es an jeder Brücke auch einen kleinen Ausgleich. Eine Telefonnummer an die man sich wenden kann, wenn einem etwas an der Brücke stört (Form, Farbe, etc.). Ein kundenfreundliches Produktmanagement.
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    Hier endet Teil 1

     

    Smirc

     

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